Teichpflege im Winter

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Machen Sie Ihren Gartenteich jetzt fit für den Winter!

Das letzte Laub fällt in diesen Tagen von den Bäumen und die Temperaturen sinken. Man merkt es deutlich, der Winter naht. Mit den folgenden Maßnahmen machen
Sie Ihren Teich winterfest und stellen sicher, dass sowohl die Teichbewohner als auch die Pflanzen und die technischen Geräte gut über den Winter kommen.

Faulgase vermeiden

Nach wie vor ist es wichtig den Teich vom Laub und von abgestorbenen Pflanzenteilen zu befreien um später, unter einer möglichen Eisdecke, Faulgase zu vermeiden.
Diese könnten entstehen wenn zu viele Nährstoffe von verrotteten Pflanzenteilen und Blättern an das Wasser abgegeben werden und somit das biologische
Gleichgewicht im Teich stören.

Pflanzen schützen und Teichtechnik entfernen

Pflanzen die nicht winterhart sind müssen aus dem Teich geholt und so gelagert werden, dass sie vor dem winterlichen Frost geschützt sind. Das gilt auch für Filter
und Pumpen. Diese sollten vor der Einlagerung gereinigt werden.

Geschlossene Eisdecke verhindern

Um die Sauerstoffversorgung der Fische zu gewährleisten, muss ein komplettes Zufrieren der Teichoberfläche verhindert werden. Mit einem
Eisfreihalter oder einem
Teichheizer können Sie sicherstellen, dass keine geschlossene Eisdecke entsteht und der lebenswichtige Sauerstoff über die Luft in das Teichwasser gelangen kann.
Um beim Einsatz eines Teichheizers Energiekosten zu sparen empfiehlt es sich zusätzlich einen Frostwächter zu installieren, der den Teichheizer ab 0 Grad
automatisch einschaltet. Auch eine Durchlüftung des Teichwassers mittels einer Luftpumpe kann das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff versorgen und das Austreiben
der Faulgase unterstützen. Die Ausströmer sollten hierbei maximal ca. 30-40 cm unter der Wasseroberfläche installiert werden.




04.12.2017 10:11 von Unique Koi
Aquaristik – auf die regelmäßige Pflege kommt es an

Viele Aquaristik-Fans schaffen sich ein eigenes Aquarium an, um sich an quirligen Fischen
in kristallklarem Wasser, umgeben von leuchtend grünen Pflanzen zu erfreuen. Doch wenn
man sich nicht ausreichend informiert und notwendige Pflegemaßnahmen ausbleiben, hat man
schon nach kurzer Zeit mit starkem Algenwachstum und kranken Fischen zu kämpfen.

Damit es gar nicht erst soweit kommt und Sie ihr Aquaristik-Refugium in den eigenen vier
Wänden genießen können, geben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zur Aquarium-Pflege an die Hand.

1. Regelmäßige Reinigung der Scheiben

Die Scheiben des Aquariums sollten mindestens zwei mal pro Woche von innen und außen gereinigt
werden. Algen- und Kalkablagerungen sind die größten Verunreinigungen auf einer Aquariumscheibe.
Algenmagnete können diese Ablagerungen meist nicht zufriedenstellend lösen, so dass oftmals immer
noch Verschmutzungen auf der Scheibe übrig bleiben. Ein optimales Ergebnis lässt sich hier mit  
Algen- und Kalkradierern erzielen. Ein leichtes Reiben auf den betroffenen Stellen reicht,
der Schmutz wird gelöst und die Scheibe wird wieder richtig sauber. Ausserdem vermeidet man unschöne
Kratzer im Glas, wie sie oft durch feine Sandkörner am Innenteil der Algenmagnete entstehen.

Übrigens: Das geht ganz ohne den Einsatz von  Chemie oder anderen Reinigungsmitteln.

2. Regelmäßige Kontrolle  der Wasserwerte

Eine gute Wasserqualität lässt sich unter anderem am Nitrit- und Nitratwert des Wassers ablesen.
Beim Nitritwert wird ein Wert von 0,0 mg/l empfohlen, der Nitratwert sollte unter 50 mg/l liegen.
Der pH-Wert sollte, genauso wie die Karbonathärte (KH) und die Gesamthärte (GH)  jeweils den
Bedürfnissen der Fische, die häufig  aus den unterschiedlichsten geographischen Regionen stammen,
angepasst werden. Bei der  Karbonathärte (KH) gilt es zusätzlich zu beachten, dass der Wert  nicht
unter 4dH liegen sollte. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sollte zwischen 80-90% liegen.
Die Qualität des Wassers lässt sich recht einfach mit einem Schnelltest überprüfen. Der Teststreifen
wird kurz ins Wasser getaucht und schon nach einer Minute sind die relevanten Werte sicher und
einfach auswertbar. Der Sauerstoffgehalt sollte separat überprüft werden.
Kontrollieren Sie die Wasserwerte regelmäßig, um einer möglichen Verschlechterung der Wasserqualität
schnell  entgegenwirken zu können.

3. Optimierung der Wasser- und Pflanzenqualität durch Pflegemittel und Nährstoffe

Um ein schönes und funktionierendes Biotop zu erhalten sollten Sie regelmäßig Pflegemittel einsetzen,
damit Schadstoffe im Wasser möglichst schnell abgebaut werden können. So erhalten Sie das Wasser
kristallklar, gesund und fördern das Wohlbefinden und die Farbenpracht der Fische in Ihrem Aquarium.
Natürlich sollte man auch hier auf ein Pflegemittel mit natürlichen Inhaltsstoffen setzen und den
Einsatz von chemischen Produkten vermeiden. Damit Pflanzen im Aquarium prächtig gedeihen benötigen
sie eine Vielzahl von Nährstoffen. Fehlen diese, so reagieren die Pflanzen mit blassen Farben und
verkümmern. Versorgen Sie Ihr Aquariumwasser regelmäßig mit einem Nährstoffkomplex. Dann können
Sie sich auf ein Aquarium mit kristallklarem Wasser und kräftigen, sattgrünen Pflanzen freuen.

4.Teilwasserwechsel und Filterreinigung    

Ein Teilwasserwechsel von circa 30% des Aquariumvolumens sollte wöchentlich vorgenommen werden.
Entsprechend der Frischwassermenge sollte ein Wasseraufbereiter zugegeben werden, denn jeder
Wasserwechsel bedeutet Stress und Belastung für Ihre Fische. Der Wasseraufbereiter bereitet das
Leitungswasser so auf, dass fischaggressive Stoffe wie Chlor, Kupfer, Zink und Blei sofort unschädlich
gemacht werden. Ausserdem empfiehlt es sich beim Wasserwechsel Futterreste und Fischkot mit abzusaugen.
Der Filter sollte nie parallel zum Wasserwechsel gereinigt werden. Hier ist ein Reinigungsintervall
von 3 bis 4 Wochen ausreichend. Zusätzlich ist es empfehlenswert den Filter durch Zugabe eines Filterstarters
wieder biologisch aktiv werden zu lassen.



18.10.2017 11:06 von Kathrin Vehoff
Automatische Reinigung des Teichfilters

Um eine gute Wasserqualität im Gartenteich zu herzustellen, bzw. zu erhalten muss ein Filter zur Reinigung eingesetzt werden. Der Teichfilter entzieht dem Wasser Schadstoffe und überschüssige Nährstoffe und sorgt somit für eine gute Qualität des Teichwassers. Schon bei der Auswahl eines Filters für Ihren Gartenteich sollten Sie den Aspekt der Filterpflege im Fokus haben. Denn so lassen sich bereits im Vorfeld hohe laufende Materialkosten und eine zeitintensive Reinigung vermeiden.

Hier kommen die
Nexus Filtersysteme ins Spiel, die neben der hervorragenden Filterleistung ein optionales vollautomatisiertes Reinigungssystem bieten. Alle manuellen Reinigungsprozesse werden durch das einfach und preisgünstig nachzurüstende System automatisiert durchgeführt und kontrolliert. Der Reinigungszyklus lässt sich variabel von der täglichen Reinigung bis hin zu einem 10-tägigen Intervall einstellen. Und das Beste ist: Ihre Hände bleiben sauber, da eine aufwendige manuelle Reinigung, wie z.B. beim Schwammfilter oder Mehrkammerfilter entfällt. Zudem freut sich der Geldbeutel, denn das Nexus Eazy Automatic System ist eine preiswerte Alternative zum Trommelfilter oder Fließfilter.

05.09.2017 09:17 von Kathrin Vehoff
Sieben Gründe, warum Sie Ihr Teichwasser mit zusätzlichem Sauerstoff versorgen sollten

Sauerstoff ist das Lebenselixier für alle Lebewesen auf dem Land und im Wasser. In unseren Teichen ist Sauerstoff verantwortlich für gesundes Teichwasser und vitale, krankheitsresistente Fische.

Lesen Sie hier, warum eine Versorgung mit zusätzlichem Sauerstoff sehr wichtig  ist:

1. Viele Medikamentenbehandlungen entziehen dem Wasser Sauerstoff.
2. Mit steigenden Temperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser. An heißen Tagen muss das Wasser stärker bzw. zusätzlich belüftet werden.
3. Bei Gewitter herrscht ein niedriger Luftdruck und damit im Wasser eine schlechtere Sauerstoffaufnahme. Auch bei feuchtwarmen Wetter verringert sich der Sauerstoffgehalt im Wasser. Während dieser Zeit sollte  der Teich zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden.
4. Pflanzen und Algen verbrauchen in der Nacht Sauerstoff. Daher ist es ratsam den Sauerstoffgehalt morgens zu messen, da dieser zu diesem Zeitpunkt am niedrigsten ist. Außerdem ist es wichtig die Filteranlage auch während der Nacht in Betrieb zu lassen, um für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu sorgen.
5. Extreme Algenbildung führt zu einer dramatischen Sauerstoffreduzierung während der Nacht.
6. Bei einem Überbesatz im Teich und bei Einbringen von viel Futter sinkt der Sauerstoffgehalt, da die nitrifizierenden Bakterien, die das organische Material zersetzen, sehr viel Sauerstoff verbrauchen.
7. Die biologische Aktivität im Filter wird durch die Gabe von zusätzlichem Sauerstoff unterstützt.


Welche Maßnahmen sollten für eine optimale Belüftung Ihres Gartenteiches ergriffen werden?

Besonders bei hohen Temperaturen, starken organischen Belastungen und niedrigem Luftdruck fehlt oftmals Sauerstoff im Teich.
Elektrische Luftpumen sorgen für zusätzlichen Sauerstoff im Teichwasser. Beim Einsatz der Luftpumpen gilt es einige Punkte zu beachten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Der Standort einer Luftpumpe sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • immer über dem Wasserniveau platzieren und entsprechende Rückschlagventile in die Luftleitung einbauen, damit kein Teichwasser in das Gerät eindringen kann
  • die Luftpumpen keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen
  • den Kompressor nicht zudecken oder an schlecht belüfteten Orten aufstellen
  • Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit vermeiden


Die Reinigung und Wartung der Luftpumpen sollte in Abständen von circa 3 Monaten durchgeführt werden, um die optimale Wirkung und Einsatzdauer der Geräte zu erhalten. Dies beinhaltet das Entfernen von Ablagerungen auf den Ausströmern und dem Verteiler, genauso wie die Reinigung des Luftfilters.

Um einen eventuellen Ausfall einer Luftpumpe zu vermeiden, sollte zu viel Gegendruck vermieden werden, indem man für genügend Ausströmfläche sorgt.

Die Luft sollte über Ausströmer, wie z.B. Luftsteinen, dem Wasser zugeführt werden. Die Ausströmer weisen verschiedene Qualitätsstufen auf. Je hochwertiger die Qualität (feinere Körnung), desto feiner tritt die Luft aus dem Ausströmer und steigt somit langsamer an die Teichoberfläche. Dies gewährleistet eine größere Sauerstoffanreicherung, weil die Kontaktzeit Luft/Wasser von längerer Dauer ist.

11.08.2017 13:28 von Kathrin Vehoff
Teichpflege im Sommer

Gartenteich


Endlich ist der Sommer da! Das Leben spielt sich draußen ab und Teichbesitzer freuen sich über blühendes Leben im Gartenteich. Damit die Wasserqualität auch bei der hohen Sonneneinstrahlung und dem üppigen Nahrungsangebot auf höchstem Niveau bleibt und Algen sich nicht im Teich ausbreiten können, sollten das Teichwasser jetzt regelmäßig kontrolliert und Pflegemaßnahmen vorgenommen werden.
Was ist zu tun?
1. Regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte
Eine gute Wasserqualität lässt sich unter anderem am pH-Wert des Wassers ablesen, der sollte zwischen 7-8 liegen. Sehr wichtig sind auch der Nitritwert, hier wird ein Wert von 0,0 mg/l empfohlen sowie der Nitratwert, der unter 50 mg/l liegen sollte. Der optimale Wert für die Karbonhärtehärte (KH) liegt bei 6 bis 10 dH, die Gesamthärte (GH) sollte im Bereich von 10 bis 15dH befinden. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sollte zwischen 80-90% liegen.
Die Qualität des Wassers lässt sich recht einfach mit einem Schnelltest überprüfen. Der Teststreifen wird einfach ins Wasser gehalten und schon nach einer Minute sind die relevanten Werte sicher und einfach auswertbar. Der Sauerstoffgehalt sollte separat überprüft werden.
2. Der Verbreitung von Fadenalgen vorbeugen und den Wasserstand kontrollieren
Gartenteiche weisen, zum Beispiel aufgrund von Fischfutterüberresten häufig eine erhöhte Nährstoffkonzentration auf, die eine solide Grundlage für das Algenwachstum bieten. Im Sommer geben die erhöhte Sonneneinstrahlung und die steigenden Wassertemperaturen dann ihr übriges dazu und die sogenannte Algenblüte ist kaum noch zu stoppen.
Um das zu verhindern müssen dem Wasser die überschüssigen Nährstoffe entzogen werden. Blätter, Fischkot und abgestorbene Pflanzenteile sollten regelmäßig beseitigt und bereits vorhandene Algen regelmäßig aus dem Wasser entfernt werden.
Um Fadenalgen zu bekämpfen sollte, zusätzlich zur mechanischen Entfernung, ein Mittel eingesetzt werden, welches die Algenvermehrung nachhaltig stoppt und gleichzeitig ohne Kupfer und Wasserstoffperoxid auskommt, so dass die Mikrobiologie des Teiches erhalten bleibt.
Gegen Schwebealgen setzen Sie am besten einen UV-Klärer ein. Wenn Grünalgen dem UV-Licht ausgesetzt sind, verursacht die ultraviolette Strahlung der Klärgeräte eine Verklumpung der Schwebealgen. Ist das UV-Klärgerät angeschlossen, braucht man eigentlich nicht mehr viel zu tun, außer den Filter zu reinigen, da er die verklumpten Grünalgen festhält, und diese somit aus dem Teich entfernt.
Weiterhin sollten die Wassertemperatur und der Wasserstand immer wieder überprüft werden. Sie sollten regelmäßig einen Teilwasserwechsel vornehmen und das Wasser fischgerecht aufbereiten. Mit dem Uniquekoi Frischwasser Start lassen sich Schadstoffe wie Chlor, Kupfer oder Eisen aus dem Wasser neutralisieren, um optimale Bedingungen für die Fische in Ihrem Teich zu schaffen.
3. Sauerstoffgehalt im Wasser stabil halten
Um gesunde Fische und eine gute Wasserqualität zu erhalten, muss eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet werden. Sie können durch den Einsatz von natürlichen Wasserpflanzen für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr Ihres Gartenteichs sorgen. Unterwasserpflanzen versorgen das Teichwasser mit Sauerstoff und nehmen gleichzeitig überschüssige Nährstoffe aus dem Wasser auf. Diese zu Pflanzen lohnt sich aber nur für Natur- und Goldfischteiche. In einem Koiteich dienen die Unterwasserpflanzen eher als zusätzliche Nahrung für die Bewohner.
Sorgen Sie auch für ausreichend Bewegung im Wasser. Dies können Sie durch den Einsatz von Durchlüfterpumpen und Venturidüsen am Filterauslauf erreichen.
Teichwasser verliert mit zunehmender Temperatur die Fähigkeit ausreichend Sauerstoff zu binden. Abhilfe schaffen großzügige Beschattung und eine lebendige Teichgestaltung, z.B. durch den Einsatz von Fontänen oder Bachläufen.




05.07.2017 09:32 von Kathrin Vehoff
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